Studie Potenziale
Studie: "Potenziale der Gesundheitswirtschaft in der Rhein-Main-Region"

Die von der Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main und der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain im Jahre 2006 vorgelegte Untersuchung belegt, dass die Gesundheitswirtschaft bereits heute ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Region Rhein-Main ist. So werde die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland bis 2020 von 162 Milliarden Euro um 25 Prozent auf über 205 Milliarden Euro steigen. In der Rhein-Main-Region wächst die Gesundheitswirtschaft im gleichen Zeitraum auf 17 Milliarden Euro und damit um 30 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen wird um 30.500 leicht steigen. 323.000 Erwerbstätige werden dann in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt sein. Im Vergleich zum Bundesgebiet wird die Gesundheitswirtschaft in der Rhein-Main-Region damit in den nächsten 14 Jahren überdurchschnittlich wachsen.
Die Ursachen für die überdurchschnittliche Entwicklung der Gesundheitswirtschaft liegen fast ausschließlich in der starken Positionierung der Rhein-Main-Region in den Wachstumsbranchen Pharmazeutische Industrie und Medizintechnik. Wichtige Faktoren für das Wirtschaftswachstum in diesen Branchen sind neue Basistechnologien wie Bio-, Gen- und Nanotechnologie. Sie schaffen nicht nur Grundlagen für weitergehende Innovationen sondern stimulieren auch Innovationen und damit Wachstum in benachbarten Wirtschaftszweigen.
Autoren der Studie waren die Diplom-Wirtschaftsingenieure Anja Ranscht und Dennis Alexander Ostwald aus dem Fachgebiet Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Darmstadt.
Wenn Sie an der Studie interessiert sind, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

